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Bodensee ArtikelFür weitere Bedeutungen des Begriffs Bodensee siehe: Bodensee (Begriffsklärung)
Der Bodensee (auch Schwäbisches Meer, franz. Lac de Constance, engl. Lake of Constance) ist der größte See Deutschlands, ein Teil gehört zur Schweiz und zu Österreich.Die Wasserfläche wird als so genanntes Kondominium verwaltet, auf dem alle Staaten gleichzeitig Hoheitsrecht haben - als 1648 die Schweizerische Eidgenossenschaft durch den Westfälischen Frieden aus dem Reichsverband ausschied, hat man es versäumt, die Grenze durch den See vertraglich festzulegen; so gibt es bis heute keine offizielle völkerrechtlich anerkannte Grenze durch den See (die heute übliche Grenzziehung beziehungsweise der Kondominiumstatus beruhen lediglich auf Gewohnheitsrecht). Durch den Bodensee fließt der Rhein. Daneben gibt es zahlreiche, kleinere Zuflüsse (236) wie die Bregenzer Ach , die Argen, die Steinach und die Schussen.
Der Bodensee ist das drittgrößte Binnengewässer in Mitteleuropa. Ca. der Plattensee (Balaton) in Ungarn und der Genfersee in der Schweiz sind größer.
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Die Begeisterungsstürme derer, die die Stadt vor ihrer nahezu vollständigen Zerstörung in dem Februar 1945 kannten, sind Legion... |
- dem Obersee , er bildet die größte Wasserfläche,
- dem Überlinger See, bei Überlingen.
- sowie dem Untersee, bestehend aus dem Rheinsee , dem Zeller See und dem Gnadensee .
- Im Bodensee gibt es drei größere Inseln:
- die Insel Mainau, eine vielbesuchte Blumeninsel
- die Insel Reichenau, dort wird vorwiegend Obst und Gemüse angebaut sowie
- die Altstadt von Lindau, zu etwa 75 Prozent in dem mittelalterlichen Stil bebaut.
- sowie weiters die Insel vor der Altstadt von Konstanz, zwei kleine Inseln vor dem Wollmatinger Ried , eine vor der Halbinsel Mettnau bei Radolfzell und zwei in dem Ausfluss bei Stein am Rhein.
- Es existieren folgende Fährverbindungen:
- An seiner tiefsten Stelle ist der Bodensee 254 m tief.
- Seine Fläche beträgt 536 km² und seine gesamte Uferlänge 273 km.
- Er ist 63,3 km lang und 14 km breit mit einer Aufwölbung, aufgrund der Erdkrümmung, von 44,24 m.
Der Bodensee wird wirtschaftlich genutzt. Als Verkehrsweg mittels Fähren, zur Kursschifffahrt, für Ausflugsfahrten, als Kies-Förderstätte, zur Fischerei und zur Sport-Schifffahrt mit Segel- und Motorbooten. Für den Bodensee gibt es einen eigenen Segelschein, das Bodenseeschifffahrtspatent, die für Deutschland von Konstanz aus verwaltet und vergeben werden. Für Sportschiffer sind die Klassen A und D sowie kurzzeitige Gast-Lizenzierungen von Interesse. Der Bezugs-Pegel wird ebenso in Konstanz ermittelt.
Schwerer Sommersturm - Ludwigskaserne Lindau
Die Uferbereiche sind rundum mit Pfosten an der 2-m-Tiefenlinie markiert.
Der Bodensee ist für Sturmwarnung in drei Warnregionen (West, Mitte, Ost) aufgeteilt. Für jede Region kann eine Starkwind- oder Sturmwarnung ausgegeben werden. Eine Starkwindwarnung erfolgt bei erwartenden Windböen zwischen 25 und 33 Knoten beziehungsweise 6 bis 8 Windstärken nach der Beaufortskala. Eine Sturmwarnung kündet die Gefahr von Sturmwinden mit Geschwindigkeiten ab 34 Knoten beziehungsweise 8 Windstärken nach der Beaufortskala an. Um diese Warnungen bekannt zu machen, sind rundum den See orangefarbige Blinkscheinwerfer installiert, die bei Starkwindwarnung 40 mal pro Minute und bei Sturmwarnung 90 mal pro Minute blinken.
- Gefährlichster Wind ist der so genannte Föhn, ein warmer Fallwind aus den Alpen, der sich insbesondere durch das Rheintal auf das Wasser ausbreitet und bei teils orkanartigen Windstärken typische Wellenberge mit mehreren Metern Höhe vor sich her treibt.
- Ähnlich gefährlich sind die für Unkundige völlig überraschend auftretenden Sturmböen bei Sommergewittern, die stets wieder Opfer unter den Wassersportlern fordern.
Im Freizeitbereich bietet der Bodensee eine Fülle von Möglichkeiten in dem Bereich Wassersport. Über 100 Vereine sind dem Segelsport verbunden und veranstalten Regatten, wo dem sportlichen Wettkampf auf dem Wasser gefrönt wird.
Entlang des Bodenseeufers zwischen der Mündung des alten Rheinlaufes bis zur Dornbirnerach bei Hard liegt das Naturschutzgebiet Rheindelta, das grösste Feuchtgebiet am Bodensee.
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Wichtige Städte am Bodensee |
Friedrichshafen mit Zeppelin 1938
Buch-Tipp: Gebrauchsanweisung für die Schweiz. Vergnüglich zu Lesen und leider wahr! Natürlich ist dieses Buch subjektiv! Wie sollte es anders sein, wenn jemand über Land und Leute urteilt. Es ist ja nicht stets alles ganz so ernst zu nehmen oder doch? Ausnahmen bestätigen stets die Regel und davon gibt es in diesem Land mehr als genug - nicht Ausnahmen, sondern Regeln. Und an die hat man... |
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Die ersten Siedlungen datieren aus der Jungsteinzeit, ab etwa 3000 v. Chr. Aus der Jungsteinzeit gibt es mehrere Überreste von Pfahlbauten am Schweizer und am deutschen Ufer. Bei Unteruhldingen ist ein Pfahlbaudorf rekonstruiert worden.
Etwa um 400 v. Chr. siedelten sich Kelten an den Ufern des Bodensees an. Aus dieser Zeit sind noch einige Fluchtburgen erhalten. Bedeutendster keltischer Ort war Brigantion (röm. Brigantium), das heutige Bregenz.
Im Jahre 15 v. Chr. eroberten die Römer das Bodenseegebiet. Laut dem römischen Dichter Horaz) ereignete sich damals auch eine grosse Seeschlacht auf dem Bodensee - Kelten gegen Römer.
Der antike Geograf Pomponius Mela erwähnt als erster um das Jahr 43 den Bodensee als Lacus Venetus (Obersee) und Lacus Acronius (Untersee), die beide vom Rhein durchflossen würden.
Plinius der Ältere genannt den Bodensee erstmals als Lacus Brigantinus. Einer der wichtigsten Orte wurde Brigantium (das heutige Bregenz), das bald römisches Stadtrecht bekam. Weitere grössere römische Siedlungen (vici) waren Eschenz (Tasgaetium ), Konstanz), Arbon, (Arbor felix ), Orsingen und Eriskirch.
Römische Gutshöfe (villae rusticae) befanden sich unter anderem in Lindau-Aeschach , Kressbronn-Betznau , Langenargen und Überlingen-Bambergen , sowie Büsslingen und Hüttwilen .
Seit dem Jahr 875 ist der Bodensee insgesamt 33 mal total zugefroren, so dass man den See überall sicher zu Fuß überqueren konnte. Die letzte so genannte Seegfrörne war in dem Jahre 1963.
Buch-Tipp: Grüezi und Willkommen. Die Schweiz für Deutsche Subjektiver aber nützlicher Rundumschlag Das Buch liest sich gut und amüsant und auch wenn ich so manche der Klischees nicht nachvollziehen kann, so hat mir das Buch auch nach einem Jahr Schweiz noch viel gelehrt; und meiner Freundin viel Spott eingebracht . -). |
Zusammenfassung der Daten: | |
Seebecken
- Meereshöhe über Normal Null 395 m
- Oberfläche gesamt 536 km²
- Obersee 465 km²
- Untersee 71 km²
- Tiefste Stelle 254 m
- Rauminhalt 48 km³
- Uferlänge 273 km
- Längste Stelle 63 km
- Breiteste Stelle 14 km
- Einzugsgebiet des Bodensees 11.500 km²
- Mittlere jährliche Wasserführung etwa 370 m³/sec
Uferlängen
- insgesamt 273 km
- Deutschland 173 km (davon Baden-Württemberg 155 km, Bayern 18 km)
- Österreich 28 km (Vorarlberg)
- Schweiz 72 km (Kantone St. Gallen und Thurgau)
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Es wird alles bestens beschrieben und auch wenn man vor Ort ist, kann man sich von den Tatsachen selbst überzeugen. |
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